FDP Ganderkesee

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Pressemitteilung: Brief von dem Konzernbeauftragten der DB Bahn AG erhalten

Die FDP-Fraktion hat einen Brief von dem Konzernbeauftragten der DB Bahn AG, Herrn Bischoping, erhalten. In diesem werden die Fragen beantwortet, die sich Anfang November bei dem Ortstermin am Bahnübergang in Kamern bei den Anliegern und der FDP-Fraktion ergeben haben.

Bahnübergänge in Rethorn
Beide Bahnübergänge in Rethorn befinden sich aus Sicht der DB AG "in einem technischen Zustand, der den Mindestanforderungen genügt." Der ursprünglich für Oktober geplante Termin der Erneuerung der Bahnübergänge mit "Warmsphalt" ist für das zweite Quartal 2012 vorgesehen, da der Warmasphalt nicht bei niedrigen Temperaturen verarbeitet werden kann, schreibt Herr Bishoping.

Lärmsanierungsmaßnahmen entlang der Strecke Oldenburg-Bremen
Einsatz von Diesellokomotiven und moderner Züge
Herr Bischoping stellt klar, dass die DB Netz AG als Betreiber des Schienenweges den Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) ausschließlich den Fahrweg zur Verfügung stellt. "Welche Traktion (Diesel oder Elektro) die EVU wählen, liegt ausschließlich in deren Entscheidung". "Alte" Fahrzeuge können solange eingesetzt werden, wie sie dem Regelwerk entsprechen.

Schalltechnische Messungen
Die DB AG führt keine Messungen durch; die Bemessung von Schallschutz wird - wie vom Gesetzgeber vorgesehen - ausschließlich auf der Basis von genormten Rechenverfahren vorgenommen.

Geplante Lärmschutzmaßnahmen
"Zu den geplanten Lärmschutzmaßnahmen können wir jetzt noch keine Aussage treffen. Diese werden im Rahmen der Planung als Grundlage für die Plangenehmigungsunterlagen ermittelt. Der Umfang der Maßnahmen wird dann in einer Informationsveranstaltung der Öffentlichkeit vorgestellt" teilt Herr Bischoping in dem Schreiben mit.

Lücken in Schallschutzwänden (z. B. an Bahnübergangen)
Wenn es zu einer Überschreitung der zulässigen Werte kommt, "wird den Hausbesitzern der Einbau schallgedämmter Fenster zugesagt. Auf Grund der dadurch erfolgten Erhöhung des Gebäudewertes ist allerdings aufgrund der geltenden Vorschriftenlage eine Eigenbeteiligung in Höhe von 25 % der entstehenden Kosten erforderlich" schreibt die DB AG.

Die Einleitung des Planrechtsverfahrens für Ganderkesee sei von 2012 auf 2013 verschoben worden. Das habe aber keinen Einfluss auf die Bautermine, teilt Herr Bischoping weiter mit.

"Wir haben das Anliegen der Einwohner unserer Gemeinde, einen angemessenen und umfassenden Lärmschutz entlang der Bahnlinie Oldenburg-Bremen zu schaffen, weit oben auf unserer Agenda" erklärt Marion Daniel. "Ich werde mich dafür einsetzen, dass eine Informationsveranstaltung in der Gemeinde Ganderkesee stattfindet, sobald sich etwas Neues ergibt" unterstützt Christian Dürr die FDP vor Ort.



FDP Ganderkesee - Die Liberalen (www.fdp-ganderkesee.de)