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Aktuelles Bahnübergang: FDP will Druck machen Von Katja Butschbach Schierbrok. Die FDP-Kreistagsfraktion und die Ratsfraktion wollen die Machbarkeitsstudie zum Bahnübergang in Schierbrock im zuständigen Kreisausschuss vorstellen lassen: Darin geht es um die Verkehrssituation am Bahnübergang und um mögliche Lösungen. Die FDP-Kreistagsfraktion sicherte der Ganderkeseer Ratsfraktion zu, dass sie deren Arbeit für eine Unterführung unterstützen wolle. Und sie will beim Kreis nachfragen, ob es Schritte gibt, die die Kreistagsfraktion jetzt einleiten kann. Ergebnisse des zweiten Schrittes der Machbarkeitsstudie zur technischen Umsetzung sind laut FDP-Fraktionsvorsitzender Marion Daniel im zweiten oder dritten Quartal 2012 zu erwarten. Dann folge das Planfeststellungsverfahren. Bei einem Ortstermin an der Bahnhofstraße stellte Hans-Jürgen Hespe, FDP-Ratsherr und Kreistagsabgeordneter, deutlich heraus, dass man jetzt Druck machen wolle. Auch in der Zeit um die Wahlen am 11. September wolle man handlungsfähig sein. Hespe schilderte noch einmal die aktuelle Situation: Die Schranken sind mal geöffnet, aber überwiegend sind sie zu. Deshalb könne man eher von Öffnungszeiten als von Schließzeiten sprechen. Als Lösung favorisiere der zuständige Ausschuss die Unterführung, so Daniel. Der FDP-Landtagsfraktionsvorsitzende Christian Dürr erkundigte sich bei dem gestrigen Ortstermin auch nach Finanzierungsmöglichkeiten im Rahmen des Entflechtungsgesetzes, nach dem Gelder zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden bereitgestellt werden. Diese Mittel könnten laut Hespe für weitere Maßnahmen beantragt werden, die bei dem Projekt notwendig werden. Auf eine Frage zum Lärmschutz erklärte er, dass dieser 2012 wohl noch nicht gebaut werde, die Strecke Bremen Oldenburg aber als nächstes dran sei. Parkplätze für Pendler könnten laut FDP gegenüber der Raiffeisen-Volksbank auf deren Mitarbeiterparkplatz entstehen. Quelle: Delmenhorster Kreisblatt vom 30.07.2011 |