|
Aktuelles Garms Baustoffe will erweitern Garms will in der Gemeinde bleiben. Die Firma beschäftigt am Ganderkeseer Standort 45 Mitarbeiter, darunter fünf Auszubildende. Die FDP Ganderkesee hat das Unternehmen besucht. Von Katja Butschbach Schierbrok. Wir müssen erweitern, sagt Dierk Garms, Geschäftsführer des Baustoffhandels Garms. Wir haben überhaupt nicht genug Platz. Weil die Aussichten für eine Erweiterung gut sind, will der Baustoffhandel in Ganderkesee bleiben, erklärte Garms gestern beim Besuch der Ganderkeseer FDP auf seinem Gelände am Sahrener Weg. Es ist sehr wichtig, dass Garms bleibt, betonte auch Fraktionsvorsitzende Marion Daniel. Über den genauen Standort der Erweiterung sagte die Firma indes noch nichts. Der Ganderkeseer Markt sei strategisch sehr bedeutend, erläuterte Garms: Ganderkesee, Delmenhorst und die Wesermarsch sind gut zu erreichen. Da das Gelände nach und nach erweitert worden war, will man laut Geschäftsführer und Gesellschafter Wieland Garms, der den Schierbroker Standort leitet, das gesamte Konzept für das Gelände überdenken. Sein Vater Dierk Garms hält im Zuge der Erweiterung unter anderem ein Holzlager für wichtig. Wir kommen aus dem Holzbereich, sagt er. Da sind wir stark. Am Standort in Aschenstedt (Dötlingen) mit 30 Mitarbeitern etwa sei man in dem Bereich aktiv. Auch im Sylter Standort beschäftigt das Unternehmen 30 Mitarbeiter. In Schierbrok, laut Dierk Garms der umsatzstärkste Markt, gibt es auch die meisten Mitarbeiter: Insgesamt 45, darunter fünf Auszubildende. 1995 war Garms Baustoffe nach Ganderkesee gekommen und kaufte eine alte Omnibushalle auf. Drei Jahre später kaufte man bereits ein weiteres Gelände hinzu, und seit 2000 ist der Verkauf am heutigen Standort. Bestellungen laufen häufiger im größeren Stil. Die Menge bestimmt den Preis, sagt Dierk Garms. Ein gewisses Lager müsse man haben, da die Kunden das Gewünschte gerne direkt mitnehmen würden. Zur Verkaufsfläche meint Wieland Garms: Andere vergrößern auch. Wenn man präsent sein will, muss man da mitgehen. Quelle: Delmenhorster Kreisblatt vom 15.07.2011 Baustoffhandel platzt aus allen Nähten Raumbedarf - Firma Garms plant Erweiterung am Standort Schierbrok Schierbrok/kas Bis vor einem Vierteljahr war es in der Schwebe: Bleibt der Baustoffhändler Garms an seinem bisherigen Standort zwischen den Straßen Am Steenöver, Schierbroker Straße und Sahrener Weg in Schierbrok, oder verlegt er seinen hiesigen Sitz gar in eine Nachbarkommune. Inzwischen sei klar, dass das Unternehmen in Schierbrok bleibt, berichtete Firmenchef Dierk Garms anlässlich eines Besuches der Ganderkeseer FDP in seinem Betrieb. Hintergrund der Überlegungen war die Raumnot des Unternehmens, das neben dem Baustoffhandel weitere Standorte in der Gemeinde Dötlingen und auf der Insel Sylt unterhält. Der ursprüngliche Plan, Verkaufs- und Ausstellungsräume sowie die Lagerhallen auf die gegenüberliegende Seite des Sahrener Weges zu verlegen, sind laut Garms vorerst zu den Akten gelegt, da aus baurechtlichen Gründen von dem rund 14 000 Quadratmeter großen Grundstück bestenfalls 6000 Quadratmeter nutzbar wären. Wir müssen auf jeden Fall erweitern, erklärte Wieland Garms, Geschäftsführer des Schierbroker Hauses, den Kommunalpolitikern. Allein fünf unternehmenseigene Lastwagen müssten täglich auf dem engen Lagerplatz be- und entladen werden. Zudem solle die Holzsparte ausgebaut werden, für die weitere Hallenfläche erforderlich sei. Auch in puncto Ausstellung und Verkauf sind wir an unsere räumlichen Grenzen gestoßen, hielt Wieland Garms fest. 1995 hatte das Unternehmen in Schierbrok mit acht Mitarbeitern den Betrieb aufgenommen, zunächst noch auf einem Teil des heutigen Firmenareals. Fünf Jahre später folgte die Erweiterung um die noch heute für den Verkauf genutzte Halle. Heute beschäftigt Garms an diesem Standort 45 Mitarbeiter, davon fünf Auszubildende. Wir sind Ausbildungsfreaks, bekannte Dierk Garms. Ein Großteil der Verkäufer des Hauses sei im eigenen Betrieb ausgebildet worden. Wir gehen hier nicht weg, erklärte Dierk Garms. Nicht zuletzt die strategisch günstige Lage zwischen Delmenhorst und der Wesermarsch spreche für den Schierbrok. Eine Erweiterung hält Garms für unumgänglich jedoch solle die am bestehenden Standort vollzogen werden. Auch eine Aufstockung des Personalstamms sei für die Zeit danach nicht auszuschließen, erklärte Wieland Garms. ![]() Wieland Garms (2. von links) und Dierk Garms (rechts) führten die FDP-Mitglieder über ihr Firmengelände in Schierbrok. BILD: KAROLINE SCHULZ Quelle: Nordwest-Zeitung vom 15.07.2011 |