FDP Ganderkesee

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Ganderkesee freut sich über Ministerbesuch

Er sei ein oft und gern gesehener Gast in der Gemeinde, begrüßte Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas (3. von rechts) am Freitagabend Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler, der sich im Beisein von Ratsmitgliedern ins Goldene Buch Ganderkesees eintrug. Rösler nahm anschließend mit dem niedersächsischen FDP-Fraktionschef Christian Dürr (3. von links) am Dreikönigstreffen der Ganderkesseer FDP teil.

Ganderkesee freut sich über Ministerbesuch

Quelle: Nordwest-Zeitung vom 22.01.2011


Minister Rösler trägt sich ins Goldene Buch der Gemeinde ein

Von Tina Hayessen Ganderkesee (sen).
"Allen Bürgerinnen und Bürgern wünsche ich Glück, Gottes Segen und natürlich Gesundheit" - mit diesen Worten hat sich gestern Abend Philipp Rösler in das Goldene Buch der Gemeinde Ganderkesee eingetragen.
Der Bundesgesundheitsminister kam auf Einladung der Ganderkeseer FDP in die Gemeinde, um am Dreikönigstreffen in Stenum teilzunehmen. Dort sprach er später am Abend zum Thema "Gesundheitssystem der Zukunft: Eigenverantwortung und Stabilität".
Zuvor machte er Stippvisite im Rathaus. "Als ich Sie noch im Bürgermeister-Wahlkampf unterstützt habe, hätte wohl keiner gesagt, dass wir uns mal in dieser Konstellation wiedersehen", erinnerte Rösler Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas an alte Zeiten. Diese schwelgte in Erinnerungen an gemeinsame Auftritte - etwa auf der Faschingsbühne. "Das haben wir doch tapfer ertragen!", fand Gerken-Klaas.
Dass der Kugelschreiber, mit dem Philipp Rösler seine Signatur im wichtigsten Buch der Gemeinde hinterlassen sollte, nicht auf Anhieb seinen Dienst tat, löste der Minister kurzerhand mit Hilfe des CDU-Fraktionschefs Dietmar Mietrach, der den widerspenstigen Schreiber reparierte. Eine gemeinsame Aktion der FDP und CDU, witzelte Rösler, wie sie zumindest in Niedersachsen die Regel sei.
Damit auch die zukünftigen Leser des Goldenen Buchs wissen, welches Gesicht sich hinter dem Namen Philipp Rösler verbirgt, ließ es sich der Minister nicht nehmen, einen kleinen, asiatisch anmutenden Smiley neben seine Unterschrift zu zeichnen.
"Wer weiß schon in zehn Jahren noch, wer damals Gesundheitsminister war", begründete Rösler seinen künstlerischen Zusatz.


Quelle: Delmenhorster Kurier vom 22.01.2011


Großer Bahnhof für Gesundheitsminister

Besuch: Philipp Rösler in der Gemeinde Ganderkesee – Bundespolitiker trägt sich in Goldenes Buch ein

In Stenum sprach das FDP-Mitglied vor einem vollen Saal. Er forderte eine bessere Versorgung im ländlichen Raum.
VON GERRIT PFENNIG
Ganderkesee Ein Bundesgesundheitsminister in Ganderkesee? Das ist nicht alltäglich und so war am Freitagabend die Zahl der Besucher groß, die den FDP-Politiker Dr. Philipp Rösler in ihrer Gemeinde sehen wollten.
Für Rösler begann der Abend mit einer einfachen, aber ebenso bedeutsamen Unterschrift. „Es ist immer ein herausragender Moment, wenn eine Persönlichkeit hierher kommt, um sich in das Goldene Buch einzutragen“, betonte Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas. Dem Gesundheitsminister schien dieser Moment zu schmeicheln: „Es ist mir eine große Ehre. In sehr viele Goldene Bücher habe ich mich noch nicht eingetragen.“
Der Grund des Besuchs war aber nicht die Unterschrift in einem dicken Buch: Rösler sollte auf dem Dreikönigstreffen der Ganderkeseer Liberalen sprechen. Die Idee dazu war der FDP-Vorsitzenden beim Kontakt mit den Bürgern gekommen. „Ich bin bei meinen Arztbesuchen immer wieder auf die Gesundheitspolitik angesprochen worden“, erklärte Daniel. Das sei aber gar nicht ihr Fachgebiet und sie habe gleich an Rösler gedacht.
In Wahlkampfzeiten kam dieser der Einladung gern nach und stand schließlich im voll besetzten Saal des Restaurants Backenköhler in Stenum. Eingefunden hatten sich viele Politiker wie Landrat Frank Eger (SPD), FDP-Landtagsfraktionsvorsitzender Christian Dürr und die FDP-Bundestagsabgeordnete Angelika Brunkhorst. Sie hörten Rösler bei seinen Ausführungen gespannt zu und quittierten sie oft mit Applaus.
Der Minister wagte bei seiner Rede einen Ritt durch die gesamte Bandbreite der Gesundheitspolitik – vom Abbau der Bürokratie über die Erweiterung des Wettbewerbs bis hin zur besseren Bezahlung von Pflegekräften. Gerade der letzte Punkt wurde vom Publikum zustimmend aufgenommen. Rösler sieht die Hauptaufgabe für 2011 aber in der Verbesserung der Versorgung mit Ärzten im ländlichen Raum: „Das wird für die Gesundheitspolitik am spannendsten sein.“


Philipp Rösler in der Gemeinde Ganderkesee
Aufmerksamer Zuhörer: Bevor Philipp Rösler (rechts) selbst an der Reihe war, lauschte er der Ganderkeseer FDP-Vorsitzenden Marion Daniel. Im Hintergrund zu sehen ist die Bundestagsabgeordnete Angelika Brunkhorst (FDP). BILD: GERRIT PFENNIG

Quelle: Nordwest-Zeitung vom 22.01.2011


Bundesgesundheitsminister Rösler beim Dreikönigstreffen

Gesundheitspolitik im Abendprogramm

Wildeshausen - STENUM (msi) · Selten war ein Dreikönigstreffen der FDP Ganderkesee so gut besucht wie die Veranstaltung am Freitagabend. Das große Interesse hatte auch einen besonderen Anlass. War doch Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler Ehrengast der Liberalen.
Und so versammelte sich fast die gesamte Kommunalpolitik im Saal des Landidyll-Hotels Backenköhler, auch Landrat Frank Eger war unter den Gästen. Die Bundestagsabgeordnete Angelika Brunkhorst, der FDP-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Christian Dürr, und sein Amtskollege aus dem Kreistag, Ernst-August Bode, waren ebenso gekommen wie zahlreiche Parteimitglieder und politisch Interessierte.
Bevor Rösler Platz nahm, erspähte er Eilert Tantzen im Saal, eilte zum Ehrenvorsitzenden des FDP-Bezirks und begrüßte diesen.
„Gesundheitspolitik der Zukunft: Eigenverantwortung und Politik“ war Röslers Thema des Abends. „Wenn ich doch einmal zum Arzt muss, werde ich häufig auf die Gesundheitspolitik angesprochen. Da habe ich gleich an Rösler gedacht“, sagte die Ganderkeseer FDP-Vorsitzende Marion Daniel bei ihrer Begrüßung.
In freier Rede gab der Minister eine Beschreibung des deutschen Gesundheitssystems und erläuterte, welche Änderungen er vornehmen will. „Ich bin davon überzeugt, dass es in Deutschland kein strukturierteres System gibt als das Gesundheitssystem“, sagte Rösler. Es sei bis ins Detail geregelt, wer wann welche Leistung zu welchem Preis erhalte. Gleichzeitig vermittle das System Eindrücke einer Planwirtschaft. „Wir haben eine hohe Bürokratie, eine große Unzufriedenheit auf allen Seiten und fehlende Effizienz.“ Alle Beteiligten am Gesundheitssystem müssten die Kultur des Misstrauens verlassen. „Wir brauchen nicht nur weniger Bürokratie, wir brauchen eine andere Geisteshaltung“, betonte Rösler. Dazu gehöre auch, dass die ausufernden Dokumentationsaufgaben von Ärzten und Pflegepersonal eingeschränkt werden. Rösler machte jedoch deutlich, dass es nicht möglich sei, ein solch komplexes System wie das deutsche Gesundheitswesen sofort umzuwandeln.
Zuvor hatte sich Rösler in das Goldene Buch der Gemeinde Ganderkesee eingetragen. Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas begrüßte den Bundesgesundheitsminister gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden des Gemeinderates und dem Ratsvorsitzenden, Hans H. Hubmann,im Rathaus.


Quelle: Wildeshauser Zeitung vom 22.01.2011



FDP Ganderkesee - Die Liberalen (www.fdp-ganderkesee.de)