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Aktuelles In zwei Jahren ist eventuell Schluss FDP Vorstand des Ortsverbandes weitestgehend bestätigt Christian Dürr (MdL) wieder dabei Die Ganderkeseer Liberalen haben ihren Vorstand neu gewählt. Sie setzen dabei auf Kontinuität. VON WOLFGANG LOEST GANDERKESEE Die Fluktuation bei den Ganderkeseer Liberalen ist relativ hoch: Knapp zehn Prozent der Mitglieder haben im vergangenen Jahr den Ortsverband verlassen, teilte die Vorsitzende Marion Daniel am Montagabend auf der Jahreshauptversammlung mit. Absolut gesehen handelte es sich allerdings lediglich um drei Mitglieder. Der Verlust konnte durch drei Neuaufnahmen kompensiert werden. Der Ortsverband ist mit 35 Mitgliedern stabil geblieben, bilanzierte die Vorsitzende. Wenig Bewegung gab es auch bei den Vorstandswahlen. Abgesehen von Heiko Ackermann, der als stellvertretender Vorsitzender neu in das Gremium gewählt wurde, weil sein Vorgänger Rainer Fortmann aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kandidierte, sind alle Vorstandsmitglieder einstimmig im Amt bestätigt worden: Marion Daniel (Vorsitzende), Christian Dürr (stellvertretender Vorsitzender), Marion Böning- Zilkens (Geschäftsführerin), Hilmer Poppe (Schatzmeister) und Karsten Scherschanski (Pressesprecher). In zwei Jahren nach Ablauf der Wahlperiode sollte es einen Wechsel im Vorsitz geben, deutete Marion Daniel einen möglichen Kandidaturverzicht an. Angesichts solcher Harmonie trafen die Querelen bei der Wahl der Kreisvorstandes die Mitglieder des Ortsverbandes im vergangenen Jahr ziemlich unvermittelt. Durch den überraschenden spontanen Auftritt eines weiteren Kandidaten für den Kreisvorsitz fühlten sich sechs Ortsverbände überrumpelt, wie Daniel formulierte. Der Kreisverband sei in zwei Lager gespalten, und der neue Vorsitzende habe nicht die Chance genutzt, beide Teile wieder zusammenzuführen, bedauerte die Vorsitzende. Die Ganderkeseer Liberalen würden sich erst dann wieder mit dem Kreisverband beschäftigen, wenn sich dort etwas tut. Der Vorsitzende der Kreistagsfraktion, Ernst-August Bode, sagte auf der Versammlung, seine Fraktion halte trotz der Widerstände in der Verwaltung an Ganderkesee als Standort eines Pflegestützpunktes fest. Ebenso eindeutig sei die Haltung der Liberalen gegenüber der Forderung, für Ganderkesee und Hude eine Gesamtschule in Bookholzberg zu errichten. Wir wollen im Nordbereich keine IGS, denn angesichts der demografischen Entwicklung würde sonst die Existenz des Ganderkeseer Gymnasiums gefährdet, unterstrich Bode. Dies wäre angesichts des guten schulischen Angebotes und der erheblichen Investitionen nicht zu verantworten. Der neue Vorstand: Marion Daniel, Heiko Ackermann, Hilmer Poppe, Karsten Scherschanski und Marion Böhning-Zilkens (von links). Es fehlt Christian Dürr. Quelle: Nordwest Zeitung vom 10.03.2010 |