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Aktuelles "Ganderkesee benötigt Kleiderkammer" Politik - FDP informiert sich in Hude - DRK signalisiert grundsätzliches Interesse Ganderkesee/hude/mtn - "Wir benötigen in Ganderkesee eine Kleiderkammer - wer auch immer sie betreibt." Die Haltung der Ganderkeseer FDP sei in dieser Frage eindeutig, wie Fraktionsvorsitzende Marion Daniel betonte. In Hude haben sich Rats- und Kreistagsmitglieder über die dortige Kammer informiert, die vom Deutschen Roten Kreuz geführt wird. DRK-Kreisverbandsvorsitzender Gerold Sprung und der stellvertretende Kreisgeschäftsführer Tom Borsum signalisierten grundsätzliches Interesse an einer derartigen Einrichtung in Ganderkesee. Wie die Gemeindeverwaltung prüfe das DRK derzeit eine solche Möglichkeit, berichtete Marion Daniel von dem Besuch. "Das heißt nicht, dass wir mit der Arbeit der Arbeiterwohlfahrt nicht zufrieden gewesen wären", betonte die FDP-Fraktionschefin. Allerdings fände der frühere Betreiber der Kleiderkammer im Bahnhofsgebäude offensichtlich keine Räume. "Vielleicht hat eine andere Organisation aber ja die Möglichkeit." Über eine gemeindliche Förderung müsse dann auch gesprochen werden. "Das wird in den Gemeinden ganz unterschiedlich gehandhabt", erläuterte Daniel. "Von gemeindlichen Räumen bis zum Kostenzuschuss in Höhe von 200 Euro im Monat ist alles dabei." Eine neue Kleiderkammer in Ganderkesee müsse auf jeden Fall auch optisch der Zeit angepasst werden und den Charakter eines Shops haben. Auch müssten die Mitarbeiter geschult werden. DRK-Kreisvorsitzender Gerold Sprung (rechts) informierte die Liberalen über die Kleiderkammer in Hude. Bild: Björn Völlmar Quelle: Nordwest Zeitung vom 27.08.2008 Kleiderkammer: DRK ist nicht abgeneigt FDP stellt Kontakt her / Vorbild Hude Ganderkesee·Hude (job). Im Rahmen der Bemühungen, auch in der Gemeinde Ganderkesee wieder eine Kleiderkammer einzurichten, hat die FDP-Fraktion des Gemeinderates gestern die vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) betriebene Einrichtung in Hude besucht. Die AWO hat mit ihrer Kleiderkammer in Ganderkesee wunderbare Arbeit geleistet. Aber wenn sie die Aufgabe nicht fortführen kann, müssen wir auch andere Organisationen fragen, meinte die Fraktionsvorsitzende Marion Daniel. Auch die Gemeindeverwaltung hat in dieser Sache bereits beim DRK-Kreisvorsitzenden Gerold Sprung vorgefühlt. Wir können uns das grundsätzlich vorstellen, allerdings stehen wir noch ganz am Anfang. Wir müssen jetzt prüfen, in welchen Räumlichkeiten und mit welchen Mitarbeitern wir eine Kleiderkammer einrichten können, sagte Sprung beim gestrigen Ortstermin. Er bezeichnete den kostenlosen Service für Bedürftige als wichtige Säule der sozialen Arbeit. Derzeit betreibt das DRK in Harpstedt, Hude, Wardenburg und Wildeshausen insgesamt vier Kleiderkammern im Landkreis Oldenburg. Zudem sei man dabei, den Betrieb zu professionalisieren und die Einrichtungen wie ein Bekleidungsgeschäft zu führen. Die Ganderkeseer AWO hatte ihre einst im Bahnhof und jetzigen Lokal Gleis Eins untergebrachte Kleiderkammer aufgeben müssen, weil trotz intensiver Suche keine geeigneten Räumlichkeiten zu finden waren. DRK-Kreisvorsitzender Gerold Sprung (r.) und der stellvertretende Geschäftsführer Tom Borsum (2.v.r.) erläutern den Ganderkeseer FDP-Politikern das Prinzip der Kleiderkammer in Hude. FOTO: Jochen Brünner Quelle: Delmenhorster Kreisblatt vom 26.08.2008 |