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Aktuelles Meyer Technik stopft Energielöcher Walter Hirche beeindruckt: Unternehmen zum Protzen Urneburg (has). Der Niedersächsische Wirtschaftsminister Walter Hirche sieht zwei bedeutende Bereiche, in denen Energie in solchen Mengen gespart werden kann, dass ehrgeizige Klimaschutzziele erreichbar werden: Den Verkehr und die privaten Haushalte. Letzteres Feld wolle die Firmengruppe Meyer Technik verstärkt beackern, teilte Firmenchef Harald Meyer am Mittwoch mit, als der Minister die Firmenzentrale im Gewerbegebiet an der Urneburger Straße in Begleitung des FDP-Landtagskandidaten Christian Dürr, der FDP-Kreisvorsitzenden Monika Grashorn und hiesiger FDP-Kommunalpolitiker besuchte. Wir haben eine Arbeitsgruppe gebildet, die die energetische Beratung der Eigenheimbesitzer vorbereitet. Im März gehen wir mit dem neuen Angebot auf den Markt, kündigte Meyer an. Hirche und Dürr wiesen darauf hin, dass es für solche Investitionen Zuschüsse vom Bund und vom Land gibt. Der Firmengründer und Chef stellte der FDP eine flexible Firmengruppe mit 220 Arbeitsplätzen und 23 Lehrlingen vor, die mit sechs eigenständigen Gesellschaften und drei Niederlassungen an sechs Standorten 20 Millionen Euro Umsatz pro Jahr macht. Der Minister war beeindruckt: Mit einem solchen Unternehmen kann das Land protzen, stellte Hirche lobend fest. Firmenchef Harald Meyer begrüßt die FDP-Delegation mit Walter Hirche, Christian Dürr und Monika Grashorn (vorne von links). FOTO: Reiner Haase Quelle: Delmenhorster Kreisblatt vom 23.01.2008 Minister will mit Ganderkeseer Betrieb protzen Landtagswahl - Walter Hirche zeigt sich von Meyer Technik "sehr beeindruckt" Ganderkesee/mtn - "Sie sind ein Unternehmen, mit dem das Land protzen kann." Niedersachsens Wirtschaftsminister Walter Hirche war hörbar beeindruckt von dem, was Harald Meyer ihm über die Entwicklung seiner Unternehmensgruppe, vor allem aber über die Firmenphilosophie berichten konnte. Der FDP-Mann war nach Ganderkesee gekommen, um seinen Parteifreund Christian Dürr im Landtagswahlkampf zu unterstützen, aber auch, um eine "sehr eindrucksvolle Erfolgsgeschichte" kennenzulernen. Hirche unterstützte Meyers Forderung nach einem "vernünftigen Einwanderungsgesetz, ohne das wir das demografische Problem nicht lösen können". Die Einwanderung müsse allerdings nach "fachlicher Qualifikation" gehen, mahnte der Minister, die ins Spiel gebrachten hohen Gehaltsgrenzen lehnten er und Meyer strikt ab: "Die begünstigen nur die Konzerne und sind diskriminierend". Der Dötlinger Unternehmer regte an, Kanada als Vorbild einer vernünftigen Einwanderungspolitik zu nehmen. Zudem forderte er mehr Ausgaben für Forschung und Entwicklung und größere Anstrengungen, dem Fachkräftemangel ("Der trifft uns voll") entgegenzuwirken. So gehe Meyer Technik, das die Mitarbeiterzahl seit 2002 nahezu verdoppelt hat auf derzeit 220 - sogar bereits an Grundschulen, um Begeisterung für technische Berufe zu wecken. Die "riesige Chance", die Hirche in der Nutzung erneuerbarer Energien und in der Energieeinsparung im Bereich der privaten Haushalte sieht, ergreift Meyer Technik gerade. Man habe diese "Riesen-Marktlücke und das enorme Potenzial" erkannt, berichtete der Chef. In Kürze werde man mit einer Dienstleistung an den Markt gehen, die Einsparpotenziale in Gebäuden aufspüren und nutzbar machen soll. Von der kompletten Überprüfung über eine Wirtschaftlichkeitsberechnung (Meyer: "Für die wir auch garantieren") und Finanzierung bis hin zu notwendigen Sanierungen liege alles in einer Hand - in der von Meyer Technik. Am Ende des Gedankenaustausches klang sogar Monika Grashorns Idee gar nicht so abwegig: "Wir sind zwar nicht in einer Partei, theoretisch könntest du aber bei uns sein", hatte die FDP-Kreisvorsitzende den SPD-Kreistagsabgeordneten begrüßt. Harald Meyer (2.v.l.) begrüßte in seinem Unternehmen Wirtschaftsminister Walter Hirche (Mitte), Christian Dürr (2.v.r.) und weitere FDP-Politiker. Bild: Markus MInten Quelle: Nordwest Zeitung vom 23.01.2008 |